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Neues von Henrik: Erfreuliches Gerichtsurteil

Letzte Woche traute ich meinen Ohren nicht. In einem Kölner Gerichtsurteil wurde die Beschneidung von Jungen als strafbare Körperverletzung gewertet. Ein deutsches Gericht wagt es, sich gegen jüdische Rituale auszusprechen. Für mich war schon immer klar, das es nicht sein kann, einem kleinem Jungen nur wegen der Zugehörigkeit seiner Eltern zu einer Religion verstümmeln zu lassen. Es bereitet dem Kleinem große Schmerzen und ist nicht ungefährlich für das Wohl des Kindes. Die Vorhaut schützt das Glied. Sie weg zu operieren bedeutet einen Eingriff in das spätere Gefühls- bzw. Sexualleben des Betroffenen, den man nicht rückgängig machen kann.

Aber kaum hat das Gericht mal wirklich Recht gesprochen kommt die große Holocaustkeule. Laut dem Landesrabbiner Baden-Württembergs weckt dieses Urteil Erinnerungen an schlimmste Szenarien jüdischer Verfolgung. Keine Sorge Herr Rabbiner, kaum haben sie sich gemeldet ist ihre Bundesregierung zur Stelle und wird ihre Wünsche in Gesetze gießen. Das Wohl der Kinder ist egal, hauptsache die jüdische Gemeinde hat ihren Willen. Vielleicht will die BRD-Regierung aber auch einfach nur verhindern, dass irgendwann einmal Millionen Männer gegen den deutschen Staat klagen, weil sie in Deutschland nicht beschnitten werden durften.

Laut Dieter Graumann ist ein jüdisches Leben in Deutschland ohne Beschneidung nicht möglich. Da frage ich mich jetzt, ob jüdisches Leben in Deutschland wichtiger ist, als die körperliche Unversehrtheit eines Kindes. Wem es hier nicht gefällt, der hat die Möglichkeit in ein anderes Land zu ziehen, wo es normal ist seine Kinder zu verstümmeln.

Die BRD-Regierung wird schon Mittel und Wege finden jüdisches Leben in Deutschland weiterhin so schön wie möglich zu machen, andernfalls wird man halt mit bei uns gebaut- und finanzierten U-Booten aus dem nahen Osten beschossen, um Deutschland gefügig zu machen. Unsere Frau Bundeskanzlerin will schnell Rechtssicherheit schaffen, sonst macht sich Deutschland zur „Komiker-Nation“. Frau Merkel, eine Komiker-Nation sind wir schon lange. Ob die Jungen, die ohne medizinischen Grund beschnitten werden, ihre Schmerzen komisch finden, wage ich zu bezweifeln.

Wenn man die Beschneidung von Jungen in Deutschland gesetzlich erlaubt , wird sich die BRD in Zukunft nicht mehr moralisch gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen in Afrika aussprechen können. Was man in der Heimat erlaubt, kann man im Ausland nicht kritisieren.

Dem Kinderschutzbund möchte ich an dieser Stelle ein großes Lob aussprechen. Vertretet bitte weiter eure freie Meinung und lasst euch nicht einschüchtern.

So das war es heute mal etwas kürzer. Bis die Tage euer Henrik

 

 

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